Krabben.ch

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Einfach appetitlich, aber in der Schweiz kaum zu bekommen: Krabben

Wer aus Norddeutschland kommt, vermißt sie besonders.

Am leckersten sind Nordseekrabben (mehr dazu, warum, unten).

Wer schon einmal Nordseekrabben aß, zum Beispiel in einer Büsumer Krabbensuppe, weiß das.

Aber Krabbensuppe gibt es in der Schweiz ebenfalls kaum, obwohl die Schweiz sonst für ihre vielfältige Küche, die auch von Frankreich beeinflußt wird und von Italien, bekannt ist.

Krabben sind nicht gleich Krabben

Als Krabben (wissenschaftlich korrekt: Garnelen) werden unterschiedliche Gruppen benthischer oder pelagischer Krebse bezeichnet.

Krabben als Delikatesse

Die üblichen Handelsbezeichnungen beziehen sich meist auf Tiere einer bestimmten Größenklasse oder Herkunft, korrespondieren aber nicht unbedingt mit der Zugehörigkeit zu einer biologischen Gruppe. Das ist eher was für Biologien aber nicht für Feinschmecker.

"Eismeershrimps" oder "Eismeergarnelen" beziehungsweise Eismeerkrabben und „Grönlandkrabben” aus dem und Nordatlantik bzw. Nordpazifik gehören überwiegend zur Art Pandalus borealis.

Nordseekrabben

Die leckeren Nordseekrabben (Nordseegarnelen) gehören zur Art Crangon crangon.

Sie stammen aus der Nord- und Ostsee und werden auch als „Nordseekrabben“, „Strandgarnelen“, „Granat“, „Krevetten“ (von franz. „crevette“ − dort auch allgemein für Garnelen), „Porre“, „Knat“ und „Graue Krabben“ angeboten.

Warum Nordseekrabben? Der Geschmack der Nordseekrabben ist gegenüber den Tiefseekrabben wesentlich intensiver. Man kann die Nordsee mit ihrem salzigen Meerwasser schmecken.

Keine Krabben

Langusten, Hummerartige (wie zum Beispiel „Scampi“ oder Kaisergranat) und in Süßwasser lebende Flußkrebse, wie zum Beispiel der Louisiana-Flußkrebs (Procambarus clarkii), werden nicht zu den Krabben (bzw. Garnelen) gezählt.

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March 04. 2013 11:21:19
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